Aktuelle Informationen

Anhörungsverfahren

Anhörungsverfahren Bistumsreform
I. PROLOG
Hinter der Initiative stehen mittlerweile über 300 von 884 Kirchengemeinden, also mehr als ein
Drittel. Vor ein paar Tagen hat die Auffassung der Initiative, dass die Reform im Bistum Trier
gestoppt werden muss, durch Äußerungen des em. Kurienkardinals Walter Kasper Unterstützung
und Auftrieb erhalten. Em. Kurienkardinal Kasper hat wörtlich ausgeführt:
„Ich bin ein entschiedener Gegner dieser am Schreibtisch entwickelten bürokratischen
Monster von Großpfarreien, die jetzt aller Orten gegründet werden, nur weil wir nicht
mehr genügend Priester haben. Als könne man so die Kirche retten.“

Außerdem verlangt em. Kurienkardinal Kasper endlich mit Laienrichtern besetzte Verwaltungsgerichte
in den Bistümern, die die Bischöfe kontrollieren, um Machtmissbrauch zu verhindern.
In die gleiche Richtung hat sich kürzlich der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz
Bischof Franz-Josef Bode (Osnabrück) geäußert:
„Wir müssen überschaubare Einheiten behalten. Bei zu großen Fusionen kann es leicht
zu einem Zentralismus kommen, bei dem die einzelnen Gemeinden ihre Stärke verlieren.
Denn auch wenn den Kirchorten ein Budget bleibt, wird ihnen letztlich das Vermögen genommen,
weil sie keine Pfarreien mehr sind. Das darf man nicht unterschätzen, denn was
einem nicht gehört, darum kümmert man sich nicht wirklich. … die Gewissheit, wir können
vor Ort noch selbst gestalten, muss bleiben.“

Selbst der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Marx .....

bitte in der PDF-Datei (Rechte Spalte) weiterlesen

Besonders empfehlen wir, den Text "Pfarreien der Zukunft" - Was steckt dahinter ? zu lesen.

Die Frist zur Abgabe der Anhörungsbogen wurde bis zum 12. Juni 2019 verlängert. Details hierzu siehe Pdf-Datei rechte Spalte!

Texte der Initiative zum Anhörungsverfahren

Als Hilfen zur Bearbeitung der Formulare zur Anhörung stellen wir die nebenstehenden Anleitungen und Texte zur Verfügung.

Die Datei "III. Vorchläge..." wurde am 21.05.2019 korrigiert. Bitte die neueste Version verwenden!

Bearbeitbare Dateien zur Anhörung können bei Bedarf zugesandt werden. Anforderung unter initiative-kirchengemeinde(at)gmx.de!

Bitte senden Sie eine Kopie der Beschlüsse zur Anhörung an die Initiative!

(Auf II. Merkblatt zur Anhörung wird hingewiesen)

Stand der Beteiligung an der Initiative

Stand: 13. Juni 2019: Rückmeldungen gesamt: 323 Pfarreien/Kirchengemeinden

Teilnahme an der Initiative und damit gegen die Auflösung der Kirchengemeinden: 307

Für die Auflösung der Kirchengemeinden: 12

Noch ohne endgültigen Beschluss (unentschieden): 4

3 Kirchengemeinden sind mit der Vorgehensweise der Initiative nicht mehr einverstanden, sind aber weiter gegen die Auflösung der Kirchengemeinden.

Aus der Karte des gesamten Bistums (siehe rechte Seite) sind die Rückmeldungen insgesamt ersichtlich.

Wir bitten nochmals darum, in den Räten der Pfarrgemeinden/Kirchengemeinden Beschlüsse über die Zukunft der Kirchengemeinden zu fassen und an die Initiative "Kirchengemeinde vor Ort" an die Adresse initiative-kirchengemeinde@gmx.de mitzuteilen.

Zur Mitteilung (auch per Post) kann das nebenstehende Formular (Text bzw. PDF) genutzt werden.