Unser Anliegen

Im Schreiben vom 10. Oktober 2017 an alle Pfarreiengemeinschaften haben wir unsere Gründe für die Ablehnung der Bistumsvorhaben dargestellt:

  • Nach Auflösung der Kirchengemeinde wird es KEINE örtlichen Verwaltungsräte mehr geben, die bisher viele Aufgaben ehrenamtlich in Ihren Kirchengemeinden verrichteten.
  • Nur durch einen Fortbestand der Kirchengemeinden ist gewährleistet, dass die lokalen Interessen auch in Zukunft vertreten werden können.
  • Gerade in der geplanten XXL Pfarrei werden sich die vorgesehenen Verwaltungsausschüsse nicht um alle Belange der Kirchenstandorte kümmern können.
  • Die Zweckbindung des in den Kirchengemeinden über Jahrhunderte eventuell erworbenen Vermögens kann nach Übergang in die XXL Pfarrei nicht mehr kontrolliert werden. Dies kommt  einer faktischen Enteignung gleich. Es ist zu befürchten, dass sich die Anzahl  in den Räten von engagierten Ehrenamtlichen drastisch reduzieren wird.
  • Die dann von bezahlten Kräften zu leistenden Aufgaben, führen zu extremer Verteuerung oder werden gar nicht mehr erledigt.
  • Durch die Änderung des Umsatzsteuergesetzes führen Pfarrfeste und auch Umsätze von Messdienern, Chören, Frauengemeinschaften etc. zu steuerpflichtigen Umsätzen, wenn die Umsatzgrenze von 17.500,00 € in der gesamten Großpfarrei überschritten wird. Die Grenze ist für die jetzigen Kirchengemeinden eher kein Problem.